Stand Mai 2009
Quellen:
Länderspezifische
news
Bitte beachten Sie:
Länderspezifische Neuigkeiten finden Sie unter
Länderinfo / Aktualitäten
Zecken
Der Impfschutz gegen Zeckenenzephalitis (FSME) ist länger
wirksam als bisher angenommen. In einer kürzlich
erschienenen Nummer der Schweiz. Ärztezeitung berichtet der
Schaffhauser Arzt Albert Kind
darüber, dass 3 Jahre nach der letzten FSME-Impfung, also
zum Zeitpunkt, da der Impfstoffhersteller eine
Auffrischimpfung empfiehlt, in drei Viertel der Fälle noch
so hohe Antikörperspiegel gemessen werden, dass eine Impfung
eigentlich noch nicht notwendig ist. Dr. Albert Kind ist
Mitglied von OSIR und Inhaber einer Gelbfieberimpfstelle in
Schaffhausen.
Weitere Infos im Pdf-Format

Dr. Albert Kind Schaffhausen
Masernepidemie
in der Schweiz
will man die Virusübertragung bei Masern unterbrechen,
müssen mehr als 90 Prozent der nach 1963 geborenen
Bevölkerung 2 mal dagegen geimpft sein!
Damit im Körper genügend Antikörper hergestellt werden, muss
der Impfstoff 2 mal verabreicht werden. Ein unvollständiger
resp. fehlender Impfschutz kann jederzeit später (z. Bsp.
auch anlässlich einer Reise) nachgeholt werden.
weitere
Infos.....
|
Frühsommermeningoenzephalitis (FSME)
In Gebieten mit einer hohen Prävalenz (Vorkommen) der
FSME wird die Impfung generell empfohlen für Erwachsene und Kinder
(im Allgemeinen) ab 6
Jahren, die in den Endemiegebieten wohnen oder sich dort
zeitweise aufhalten (Freizeit oder Beruf). Weitere Infos
-
Zeckenschule (sehr empfehlenswert für Jugendliche)
-
BAG Bern Publikation Empfehlungen zur Impfung gegen
Zeck
|
Ostschweizer Infostelle für Reisemedizin,
Rorschacherstrasse 238, CH-9016 St. Gallen |
|
enenzephalitis
-
BAG Karte Schweiz mit Vorkommen der FSME Jan 2008
Varizellenimpfung
Alle Personen >11 Jahre, die keine Varizellenerkrankung
durchgemacht haben, brauchen einen Impfschutz, da die Krankheit bei Erwachsenen gefährlicher verlaufen kann.
Ein ausreichender Schutz gegen
Varizellen bei nicht infektions- geschützten Personen erfordert in jedem Alter 2 Impfdosen im Abstand von mind. 4
Wochen. Eine Schwangerschaft soll während den
ersten 4 Wochen nach der Impfung verhütet werden. Bei
Jugendlichen und Erwachsenen ist ein vorgängiger
Antikörpertest kosteneffektiv.
Quelle BAG Bern Februar 2008
NEU: Impfung gegen HPV
(humanes Papilloma
Virus)
für Jugendliche (Mädchen Frauen)
bestimmte Viren (humane Papillomaviren) sind die
häufigsten Erreger sexuell übertragbarer Infektionen. Dies
kann zu Warzen und zu Gebärmutterhalskrebs führen.
Diese Impfung sollte an Mädchen/Frauen im Alter von 11 bis
19 Jahren durchgeführt werden. Der Grund dafür ist, dass der
Nutzen der Impfung vor dem 15. Geburtstag am grössten ist.
Dazu sind 3 Spritzen (0, 2, 6 Monate) notwendig. Zur Zeit
braucht es einen Antrag auf Kostenübernahme bei der
Krankenkasse, damit man weiss, ob die Kasse für die
(hohen) Kosten aufkommt (ca. 700 -800 Fr.)Für später kann
die Impfung unter gewissen Rahmenbedingungen durch
Grundversicherung bezahlt werden. (gemäss neu zu schaffenden
Impfprogrammen)
|
Für Aerzte/innen:
Neue Malariastrategien
(Mai 2009)
(China)
Impfaussand 2008
Malariakarte

(Quelle EKRM 2008)
Reisemedizin

Impfungen und Malariaschutz bei Auslandreisen
BAG März 2008
Schutz vor Malaria
für Kurzzeitaufenthalter
Als
Malaria Prophylaxe ist empfohlen:
Als
Malaria (178KB)
Notfallselbsttherapie
ist empfohlen
Indikationen für eine
Prohylaxe
mit Malarone (Atovaquon/Proguanil) sind die folgenden:
|