Brasilien
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für die meisten Gebiete reicht es, wenn Sie
die Malaria
Notfallselbsttherapie mitführen
(wie
Malarone® oder
Lariam® /Mephaquin®
oder
Riamet®)
Vergessen Sie nicht, sich vor Mücken zu schützen.
malariafrei:
Ostküste, Städte wie Rio de Janeiro, Recife, Porto Alegre,
Brasilia und weitere Städte ausserhalb des Amazonasbeckens
Risiko klein:
in allen Bundesstaaten des Amazonasbeckens
(inkl. Manaus, Belem)
Malaria
Notfallselbsttherapie (Lariam®
/
Mephaqui® oder
Malaron® oder
Riame® oder
Doxycyclin
) mitführen. |
hohes Risiko:
Provinzen Amapa, Rondonia, Roraima (Malaria
Prophylaxe
empfohlen).
Nehmen Sie einen genauen Reiseplan mit in die
reisemedizini-sche Sprechstunde, weil die
Empfehlungen bezüglich Anwendung als
Malaria
Notfallselbsttherapie oder
Vorbeugung je nach Destination, Reisestil und Reiselänge
variieren! Malariatabletten erhalten Sie bei
Ihrem Hausarzt,
bei uns oder
in der Apotheke mit Rezept.Weitere Informationen unter
Malaria
Prophylaxe und
Malaria
Notfallselbsttherapie. |
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Impfung empfohlen bei Abflug aus Europa (Gelbfieber, Impfarzt
Gelbfieber) für den grössten Teil von Brasilien westlich der Ostküste inclus. Manaus und Iguassu Fälle.
Gelbfieberinfektionsgebiete Brasiliens:
die Staaten Amapá,
Amazonas, Bahia, Goiás, Maranhão, Mato Grosso do Sul, Minas
Gerais, Pará,
Parana, Rondônia, Roraima, Sao Paolo, Tocantins
(Quelle: Fitfortravel München) |
Kein Gelbfieber
in den Städten Rio de Janeiro und Sao
Paulo, Recife, Salvador, Fortaleza und im Küstenstreifen des Ostens
Karte Bundesstaaten Brasilien |
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Impfung 10 bis 14 Tage vor Abreise empfohlen
(Epaxal® / Havrix®);
nach 6-12 Mon. 2.Impfung |
Übertragung via
Nahrungsmittel.
Gekochtes Wasser trinken, Nahrungsmittelhygiene beachten
Hepatitis A Impfung bei Kindern |
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für Risikogruppen
(Engerix®, Gen HbVax pro®,...)
Erwachsene: 3 Impfungen
Impfschemas
(Mon=Monat / T=Tage)
0/1Mon/6Mon
0/1Mon/2Mon/12Mon
0/7T /21T / 12Mon
1-16jährige: 2 Impfungen
im Abstand von 6 Monaten
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Übertragung
durch (ungeschützten) Sexualkontakt, durch Blut, Drogenkonsum mit
unsauberen Nadeln, Piercing,
Tätowierung...Arztbesuch 4-8- Wochen vor Reiseantritt ideal |
Hepatitis A +B |
(Twinrix®)
Erwachsene: 3 Impfungen
Impfschemas
(Mon=Monat / T=Tage)
0/1Mon/6Mon
0/1Mon/2Mon/12Mon
0/7T /21T / 12Mon
1-16jährige: 2 Impfungen
im Abstand von 6 Monaten |
schützt gegen
Hepatitis A und B
Die Qual der Wahl mit den Hepatitis Impfstoffen
Arztbesuch (2) -4-8 Wochen vor
Reiseantritt! |
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Typhus abdominalis
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(Schluck) Impfung 3 Wochen vor Abreise empfohlen für Aufenthalt von mehr als 3 bis 4 Wochen
(Vivotif) |
Uebertragung durch
verunreinigtes Wasser und Essen |
Diphtherie/Starrkrampf
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Impfung empfohlen, wenn letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt. |
Auffrischung alle 10 Jahre
für alle Reiseziele und für alle Personen |
Kinderlähmung
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Grundimpfung umfasst 5 Impfungen |
Auffrischung alle 10
Jahre |
Masern Mumps Röteln
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Impfung empfohlen für Personen jünger als 1963 und ohne Infektions- und Impfschutz |
Tröpfcheninfektion |
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nach Tierbiss:
gegen Tollwut impfen
Jede Verletzung
(z.B. Biss, Kratzer) durch ein fremdes oder nicht regelmässig
geimpftes Tier mit Tollwut bedeutet ein
Tollwutrisiko.
Eine solche Verletzung muss sofort mit Wasser und
Seife gereinigt werden.
Dann sofort einen Arzt aufsuchen!
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Eine Tollwutprophylaxe vor (und nach) der Reise
besteht aus 4 Impfungen und ist bei längeren Reisen in
Entwicklungsländern mit Tollwut und ohne Verfügbarkeit von
Tollwutimpfstoffen empfohlen.
weitere Informationen
unter Tollwut (Rabipur® an den Tagen
0; 7; 21-28 vor
der Abreise und nach 12 Monaten) |
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Cholera
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nicht empfohlen |
Übertragung durch Wasser und Nahrungsmittel |
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Impfung nicht empfohlen |
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Dengue Fieber |
Dengue
Fieber Erkrankungen kommen vor. Dengue-Fieber wird durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen.
Es existiert keine Impfung gegen Dengue Fieber, Prophylaxe
möglich mittels Mückenschutzmassnahmen. |
Als Therapie bei Verdacht auf Dengue Fieber paracetamolhaltige
Fiebermittel bevorzugen (keine azetylsalicylsäurehaltigen Medikamente einnehmen) |
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Leishmaniose
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landesweit
v.a. aus dem Nordosten, möglich. Die meisten Erkrankungen werden
aus Mato Grosso do Sul und aus dem Westen Sao Paolos berichtet.
Für Reisende besteht nur ein geringes
Infektionsrisiko. |
Die Erreger sind kleine
Parasiten die durch Sandmücken übertragen werden. Diese
Mückenart ist vor allem nachts aktiv und sticht vorwiegend an
Stellen dünner Haut (z.B. Knöchel, Hände, Füße, Gesicht und
Nacken). Die Stichstellen jucken zumeist lange und stark. Die
Infektionsgefahr kann jedoch
durch Mückenschutzmassnahmen (wie z.B.
imprägnierte Mückennetze) deutlich verringert
werden. |
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gekochte Speisen vorziehen,
nur Mineralwasser trinken,
Verzicht auf EiswürfelImodium® / Loperamid Mepha®
mitführen, für Kleinkinder Elektrolytlösungen (GES) |
Vorsicht bei:
- rohen Salaten und
- nicht schälbaren Früchten
- Wurstwaren
- rohen Meeresfrüchten
- Mayonnaise
- Eiscrèmen
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Hautschutz mittels Kleider und Cremen mit Lichtschutzfaktor von ca. 15 - 20!
(Daylong, weitere...) |
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Hunde Hakenwurmbefall,
Hautverletzungen auch Creeping disease genannt Foto: Dr. G. Heeb |
macht gangförmige,
stark juckende Hautveränderungen an Stellen, welche mit
Sand in Berührung gekommen sind
(Creeping disease,
siehe Foto links) |
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Keine
(ungeschützten) Gelegenheits-Sexualkontakte |
wegen Übertragung von AIDS,
Hepatitis B und weiteren Krankheiten |
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mit Malariatabletten
(wenn unter Punkt "Malaria" empfohlen), Mücken-Schutzmittel,
Durchfallmittel,
Sonnenschutz, weitere... |
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Malaria-Medikament trotzdem
nötig. | Falls Sie schwanger
sind, raten wir Ihnen von Reisen in
Malaria-Gebiete ab! |
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Vor der Reise:
ja! (Impf-, Malariaberatung)
Nach der Reise:
ja! bei
Fieber,
Durchfall > 3 - 5 Tagen,
Hautausschlägen,
A R Z T sofort aufsuchen und über Tropenaufenthalt orientieren! |
während
der Reise:
bei Fieber oder
Durchfall
von > 3 Tagen |
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Tipps und Links
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Dengue
Fieber:
Risiko mittel gross, auch in Städten übertragbar.
Mückenschutz wichtig.Wenn Sie schwanger sind,
sprechen Sie mit Ihrem
Hausarzt. |
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